Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steuer und Schwerbehinderung
:rolleyes:Hallo Ihr Lieben,
habe gelesen,das man Freibeträge und Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen kann wenn man schwerbehindert ist.
Beim Grad der Beh.von 65-70%,wie in meinem Fall,ist das ein Pauschbetrag von 890 EUR im Jahr (Pauschb.für anderen Grad hab ich auch ,wenn jemand wissen will) Ab 70%und G ausserdem Fahrten mit dem Auto,privat,
die wegen der Behinderung nötig sind,bis zu 3000 km(sicher wichtig für die jenigen die sehr weit zum PH Zentrum müssen)0,30 Cent pro Km werden berechnet.Bei höherem Grad der Beh. u.anderen Merkzeichen entsprechend mehr.
Macht das schon jemand von Euch ?
Meine Frage wäre dann nähmlich:Gilt einfache Fahrt oder Hin und Rückfahrt?
Grüße Kokesi
Schnattchen
12.01.2010, 21:01
Hallo Kokesi,
ich habe im Augenblick einen GdB von 50, ohne Merkzeichen. Bei meiner letzten Steuererklärung habe ich das auch angegeben und habe den entsprechenden Freibetrag auch zugestanden bekommen.
Die Wege mit dem Auto habe ich bisher nicht steuerlich geltend gemacht, zumal ich auch kein entsprechendes Merkzeichen habe. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es beim Finanzamt keine Probleme mit der Erstattung gibt.
Für den Arbeitsweg gilt die einfache Strecke. Meine Vermutung wäre deswegen, dass es hier dann auch die einfache Strecke ist. Genau sagen kann ich es leider nicht...
Viele Grüße
Schnattchen
Danke für Deine Antwort :)
Das es Probleme gibt,glaub ich auch nicht.
Bitte nicht verwechseln!!!! Die Kilometer sind nicht für den Arbeitsweg(kann ja jeder abrechnen)Das besondere ist das es für private Fahrten ist.
Klar man muß eh erst mal Steuern zahlen um auch was zurückzukiegen.
Wenn es aber mgl.ist,dann ist das mal ne gute Sache.
Man hat ja sonst kaum mal einen Vorteil durch den Behindertenausweis,wo er doch Nachteile ausgleichen soll.
Weiß ja nicht wie Deine Werte sind,aber 50% ist für diese Krankheit wenig,denk ich.
Grüße Kokesi ;)
Hallo Kokesi,
Pauschaler Abzugsbetrag. Bei GdB 70 v.H. und bei Merkeichen "G" im Schwerbehindertenausweis ohne gesonderten Nachweis in der Regel 3.000 km á 0,30 €/km = 900,00 €. Dabei ist es egal, ob Hinweg zur Arbeit, Rückweg vom Arzt oder privater Umweg, da es sich um einen Pauschalbetrag handelt. Diesen Pauschbetrag gibt es zusätzlich z.B. zur Kilometerpauschale für Fahrten eines Arbeitnehmers zur Arbeit, ist ein Nachteilsausgleich für Schwer-, resp. Schwertsbehinderte.
Nun sind 900,00 € Abzugsbetrag vom steuerpflichtigen Brutto aber nicht wirklich die Rettung. Es kann sich unter Umständen auch steuerlich rechnen, die tatsächlichen Kosten geltend zu machen. Dann sind aber ein Fahrtenbuch und Buchführung notwendig. Mühsam, aber wer nicht gerade einen genügsamen Kleinwagen fährt sondern die angehende Vorstandsmitgliedsvariante von 4-Ringe, Stern oder Weiß-Blau-Raute, ist hier klar im Vorteil. Aber Achtung! Anti Geiz ist Geil Urteil des BFH vom 22.10.1996, III R 203/94 zu Lasten aller "Sondersternfahrer".
Zum Thema Nachteilsausgleich, siehe z.B. auch http://www.schwerbehindertenvertretung-osa-tue.de/dok/Nachteilsausgleich.pdf
Bei dzt. 30 v.H. GdB (nicht aus iPAH) muss ich mir über o.g. Steuervorteile/Nachteilsausgleich Gott sei Dank noch keine Sorgen machen.
Die (Steuer)Logik hinter dem Nachteilsausgleich lautet m.E. leider: Wer nicht einen Haufen Geld bekommt, hat auch keinen Nachteil. Sonst würde man an Stelle eines Nachteilausgleiches einen Zuschuss gewähren.
Grüße aus Leipzig, Volker S.
@ Volker: Warum beantragst du denn nicht auf die PH einen höheren GDB? 50% oder 70%G sollten mind. drin sein, auch wenn es dir recht gut geht. Mit 30% kannst du ja nicht noch tiefer sinken.
@KOkesi: Zu der Frage ob das schon jemand macht:
Ja, ich. Ich habe aktuell 70%G.
Das geht alles problemlos. Zusätzlich kann man sogar noch unter außergewöhnliche Belastungen die div. Gesundheitskosten, Fahrtkosten zu PH-Ambulanzen (wenn nicht shcon von der Krankenkasse übernommen), Patiententreffen, etc. absetzen. Sofern man über die Zumutbarkeitsgrenze kommt.
Ralf
@Ralf
habe dzt. 30 v.H. + Gleichstellung wegen einer unheilb. Augenerkrankung. Auf iPAH habe ich noch gar keinen Antrag gestellt. Diagnose bekam ich im Nov. 2008, im März 2010 ist der 2. re. Herzkatheter fällig, dann kommt die Stunde der Wahrheit. Derzeit komme ich mit 4*120 mg Dilzem + Entwässerungstablette mehr schlecht als recht hin. Lt. Ultraschall wird das Rechtsherz nicht kleiner (d.h. keine wirkliche Druckentlastung). Im 6 min. Gehtest ist alles Super, um die 550m sind auf Dilzem i.d.R. drinn. Problem ist, es gibt schnell und unverhofft einen Punkt, an dem ist einfach aus die Maus.
Einen Verschlechterungsantrag muss ich in 2010 auf jeden Fall stellen, allein schon wegen dem steuerlichen Nachteilsausgleich, man hat ja nichts zu verschenken, was ich für 2009 aber mit Sicherheit getan habe. Für die Steuer reicht es ja aus, wenn der GdB an min. einem Tag im Jahr vorlag. Mit einem Ausweis und Merkzeichen "G" oder gar "aG" habe ich nicht zu rechnen, zum Glück, das kann warten.
Grüße aus Leipzig, Volker.
Ralf
wie hoch ist den die Grenze für Zumutbarkeit,ist das ein fester Wert oder je nach Einkommen?
Weißt Du zufällig auch was über die 1% Regelung,meine Kasse sagte ich muß erst 1 J.chronisch krank sein,von anderer Seite hab ich gehört,es gelten sofort 1 %;)
Hallo Volker,
danke nochmal für Deine Infos.
Der Gehtest allein sagt doch gar nicht so viel aus,kommst ja ziehmlich weit
Aber wie Du selbst sagst,ist auf einmal Schluß.Ist bei mir auch so,ganz plötzlich denkt man,o weh nach Haus schaffst du das nicht mehr.:(
Und wenn Du Wasser hast,ist doch das Herz sehr belastet und trotzdem die supi Gehstrecke.Ich denk schon das G drin ist,die Welt draußen ist kein Klinikflur(schön eben,warm,hast Zeit)Draußen ist man doch manchmal viel schneller aus der Puste,wenns dann noch ne Steigung im Gelände gibt....brrrrrrrr und wie gesagt man muß ja hin und auch wieder zurück.
Wünsche Dir alles Gute für Deinen Termin.Herzkatheder...grusel,meiner war schrecklich.Hab Gott sei Dank einen Doc,der die Werte mit dem Echo immer fast identisch mit dem Katheter berechnen kann,somit bleibt mir das Ding ziemlich lange erspart.
Grüße Kokesi
Und wenn Du Wasser hast,ist doch das Herz sehr belastet und trotzdem die supi Gehstrecke.
Hallo kokesi,
also zum Thema Ödeme glaube ich, dass diese bei Volker nicht durch die Rechtsherzbelastung, sondern durch die hohe Dosis an Diltiazem verursacht werden.
480 mg. täglich ist schon eine enorme Menge.
Ich kann da mitreden, ich habe die Wassereinlagerungen auch durch die Calciumantagonisten.
Der aussagefähigste Wert bezüglich der RH-Belastung ist wahrscheinlich der BNP, bzw. der pro-BNP (und natürlich der RH-Katheter).
Alles andere ist meistens sehr von der Tagesform abhängig.
Viele Grüße,
Monika
ja sicher kann das auch von den Medis sein,mit diesem Medikament hab ich keine Erfahrung.
Der BNP Wert oder PRO -BNP was ist der Unteschied?
Bei meiner ersten großen Untersuchung,nach dem die ph festgestellt wurde,hatte ich einen pro-BNP von 3361 pg/ml 9 Monate später,also letzen Nov.hatte ich 2996 pg/ml.
Was ist CRP,kannst Du mir das sagen?
Grüße Kokesi:)
Schnattchen
16.01.2010, 22:07
Hallo Kokesi,
CRP steht für c-reaktives Protein. Das CRP im Körper ist erhöht, wenn im Körper ein entzündlicher Prozess abläuft. Der Wert reagiert sehr schnell und wird deshalb gern als "Entzündungswert" bestimmt. Er ist zB bei Erkältungen (mit Fieber) erhöht. Der Normwert ist je nach Masseinheit unterschiedlich.
Bei Wikipedia gibt es da ne gute Erklärung dazu...
Schnattchen
ja sicher kann das auch von den Medis sein,mit diesem Medikament hab ich keine Erfahrung.
Der BNP Wert oder PRO -BNP was ist der Unteschied?
Bei meiner ersten großen Untersuchung,nach dem die ph festgestellt wurde,hatte ich einen pro-BNP von 3361 pg/ml 9 Monate später,also letzen Nov.hatte ich 2996 pg/ml.
Was ist CRP,kannst Du mir das sagen?
Grüße Kokesi:)
Hallo Kokesi, BNP und pro-BNP sind unterschiedliche Blutwerte. pro-BNP ist glaube ich eine Vorstufe des BNP. Wichtig für uns ist nur, das nicht zu verwechseln.
Bei mir wurden eine Zeit lang beide Parameter parallel bestimmt. Wenn der eine stieg, stieg der andere auch und umgekehrt.
Bei mir war der pro-BNP dabei immer um ca. Faktor 10 größer als der BNP.
3000 pro-BNP ist recht hoch. Aber immerhin hast du dich ja etwas verbessert. Ich denke, dass da noch weitere Verbesserungen drin sind, wenn die PH - Behandlung intensiviert wird. Ich würde versuchen den Wert runterzubringen.
BNP und pro-BNP geben bei PH die Rechtsherzbelastung an. Sie eignen sich daher zum Monitoring des Therapieverlaufs.
Mit einem so hohen pro-BNP sollte es kein Thema sein, einen ordentlichen GDB zu bekommen. Nicht unter 90%aG.
Alles Gute,
Ralf
Hallo Kokesi,
wegen er Grenze der zumutbaren Belastung kann ich Dir mal den § 33 EStG ans Herz legen. Hier ein paar Links:
http://www.steuer.niedersachsen.de/Service/zumutbareBel.htm
http://www.steuer.niedersachsen.de/Service/Behinderung.html
Die "Chronikerregelung" greift bei Beamten z.B. erst nach einem Jahr. Befreiung von den Eigenanteilen nach § 50 BBhV: Eine chronische Erkrankung im Sinne der Bundesbeihilfeverordnung in Verbindung mit § 62 des Fünften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB V) liegt vor, wenn die /der Betreffende sich wegen derselben Krankheit in ärztlicher Dauerbehandlung befindet (Nachweis durch mindestens einen Arztbesuch je Quartal über den Zeitraum eines Jahres) und eines der folgenden Merkmale vorhanden ist:...a) Pflegestufe...b) GdB.... c) kontinuierliche medizinische Versorgung
In der GKV kenne ich mich nicht aus, da dürfe es m.E. aber nicht besser aussehen.
Grüße aus Leipzig, Volker
Hallo Kokesi, Hallo Moki, Hallo an die übrigen Mitleser,
Moki hat mir die Antwort auf die Wasserfrage schon aus dem Mund genommen. Genau so ist es bei mir, 4*120 mg Dilzem hinterlassen schon ihre (Neben)Wirkung. Unter Munobal (Felodipin) war das Ganze unerträglich, das Munobal wurde deshalb abgesetzt.
Die Tagesform ist auch so ein Punkt. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass Dilzem bei mir an einem Tag super wirkt, an einem anderen Tag aber die Wirkung von gepresstem Reismehl (= Wirkung 0) hat.
Bei mir ist das eigenartige an der iPAH, dass nicht die Lungenblutgefäße zusammenwachsen sondern aus unersichtlichem Grund verkrampfen und sich nicht von allein weiten. Dagen soll das Dilzem (Caciumantagonist) helfen. Zumindest bin ich, seit dem ich die Calciumantaonisten nehme, nicht mehr zusammengebrochen und ich spüre an weniger Tagen, dass das Herz ins Stocken gerät. Es gab Zeiten da dachte ich,
jetzt bleibt die Pumpe stehen, die Angst bin ich zumindest los.
Gruß aus Leipzig, Volker
Hallo zusammen,
ich hatte auch 10 Jahre Diltiazem genommen. Zunächst 2x180mg, später 3x180mg. Das macht schon ein paar Ödeme. Nach 10 Jahren musste ich dann umstellen auf Amlodipin, weil ich das Diltiazem nicht mehr vertragen habe, und ich Vergiftungs-/Unverträglichkeitserscheinungen bekam. Naja, das Amlodipin macht den gleichen Job jetzt ohne diese Probleme.
Volker, auch ich habe das Gefühl, dass sich bei mir die durch die Krankheit muskularisierten Gefäße in bestimmten Situationen zusammenziehen. Dieser Effekt ist bei mir sehr deutlich.
Wie nimmst du die 480mg? 2x240mg ? Nimmst du Diltiazem Uno oder Diltiazem retard?
Evtl. habe ich eine Erklärung für dein Gefühl dass es unterschiedlich wirkt.
Nimmst du auch Revatio?
Gruß Ralf
Schutzengel
20.01.2010, 22:54
Mit einem so hohen pro-BNP sollte es kein Thema sein, einen ordentlichen GDB zu bekommen. Nicht unter 90%aG.
Hallo Ralf!
Ich hatte am 17.09.2009 einen S-CK 37°C von 113 und einen S-NT-proBNP von 4048. Ist dies der Wert von dem du oben gesprochen hast? Dann ist der ja extrem hoch!:( Hätte ich dies bei dem Schwebehindertenausweisantrag angeben sollen? Ich habe immer noch keinen Bescheid bekommen...
Liebe Grüße
Schutzengel
Hallo Schutzengel,
ja das kann natürlich nichts schaden, weil der aufgrund der Höhe fast schon für sich spricht.
AAAABER viiiiel wichtiger ist, dass ihr, also du und deine Ärzte, versucht den NT-proBNP möglichst bald runter zu bekommen. (also deine PH wirklich zu verbessern)
Durch weitere Medikamente und ggf. intravenöse Therapie.
Was ist denn da jetzt angedacht? Bsz. was ist stand der Dinge (sorry hab ein unglaublich schlechtes Gedächtnis)
LG Ralf
Schutzengel
26.01.2010, 21:51
Hallo Ralf!
Hättest Du nicht im Forum über diesen Wert gesprochen, hätte ich dem gar keine weitere Beachtung geschenkt. Im September hatte sich Herr Hoeper nicht über den Wert gewundert und meinte nur das passe zum Gesamtbild. Seitdem hat er nie wieder etwas über den Wert erwähnt... Naja nun bin ich natürlich echt neugierig wie sich dieser Wert verändert hat. Weiß jemand ob auch ein Hausarzt dies feststellen kann?:confused:
viiiiel wichtiger ist, dass ihr, also du und deine Ärzte, versucht den NT-proBNP möglichst bald runter zu bekommen. (also deine PH wirklich zu verbessern) Durch weitere Medikamente und ggf. intravenöse Therapie. Was ist denn da jetzt angedacht? Bsz. was ist stand der Dinge (sorry hab ein unglaublich schlechtes Gedächtnis)
Da ich unter Revatio ein deutliches Dip-Phänomen in Abhängigkeit von den Einnahmezeiten habe, wollten wir die Therapie jetzt versuchsweise auf Tadalafil (Handelsname Adcirca) umstellen. Das Problem ist aber, das die Apotheke dieses Medikament definitiv nicht vor Februar bekommen wird. Daher nehme ich bis dahin statt 3x Revatio 20mg jetzt 4x Revatio 20mg.
Ich muss sagen, dass gefällt mir schon sehr gut, und seit letztem Donnerstag geht es mir auch mal wieder deutlich besser! Anscheinend habe ich nach langer langer Zeit endlich mal eine infektfreie Zeit erwischt... toi toi toi! Ich soll mich nun ja schon wieder am 2.2. in Hannover vorstellen. Mal sehen was es dann neues gibt.
Liebe Grüße
Schutzengel
Hallo Schutzengel,
ich habe auch von 3x20mg auf 4x20mg Ravatio erhöht, um diese Versorgungsschwankungen zu glätten. Den Unterschied merkt man, oder?!
Ich bin allerdings inzwischen bei 3x40mg. Das ist auch gut. Ich darf die 6 Pillen wahlweise auch nach belieben über den Tag verteilen. (sinnvoll natürlich). Aber 3x täglich kommt bei der höheren Dosis bei mir auch gut hin. Die Umstellung auf Adcirca ist sicher sinnvoll, wenn das Dip-Phänomen bei dir so groß ist.
Es gibt einige Blutwerte, denen man bei PH eine prognostische Bedeutung zumisst. Bzw. diese in Studien belegen konnte. Auf dem Patiententreffen 2008 sprach Herr Prof. Olschewski über diese prognostischen Faktoren. Hier ist der Bericht über das Patiententreffen in dem du das nachlesen kannst.
http://lungenhochdruck.ch/php/news1.php?aktion=detail&id=315
Versuche alles zu tun, um möglichst bald auf die "günstige" Seite dieser Werte zu kommen. Aber Herr Prof. Höper arbeitet eh nach einem sog. "Goal-oriented" (zielorientierten) Behandlungskonzept bei dem es Ziel der Therapie ist, die Patienten auf die günstigen Werte zu bringen und dort zu halten. Er wird eh die Therapie solange steigern bis du auf der günstigen Seite ankommst. Sollte er dir stärkere Therapien anbieten, würde ich zugreifen. Abwehren und Abwarten wäre sicher nicht so gut. Solche Therapien werden nicht leichtfertig angeboten zumal sie sehr teuer sind.
Evtl. ist dein NT-proBNP auch schon beim nächsten Mal besser. Wurde er schon nach der Revatiobehandlung gemessen? ODer war das vorher?
Ralf
Hallo Schutzengel, das hatte ich vergessen. Ja, der Hausarzt kann den NT-pro BNP auch über ein Labor bestimmen lassen. Wenn das Labor das Labor mit dem er/sie zusammenarbeit es anbieten kann. Wenn das Blut per Post geschickt werden muss, kann es ggf. ungenauer sein als in der Klinik, weil es länger dauert, bis es analysiert wird. Evtl. kannst du mal das Labor anrufen, mit dem dein Arzt zusammenarbeitet. (Die Tel. - Nr. steht meist auf dem Zettel mit den Laborwerten).
LG Ralf
Schutzengel
02.02.2010, 23:27
ich habe auch von 3x20mg auf 4x20mg Ravatio erhöht, um diese Versorgungsschwankungen zu glätten. Den Unterschied merkt man, oder?!
Hier ist der Bericht über das Patiententreffen in dem du das nachlesen kannst.
http://lungenhochdruck.ch/php/news1.php?aktion=detail&id=315
Versuche alles zu tun, um möglichst bald auf die "günstige" Seite dieser Werte zu kommen.
Evtl. ist dein NT-proBNP auch schon beim nächsten Mal besser. Wurde er schon nach der Revatiobehandlung gemessen? ODer war das vorher?
Ralf
Hallo Ralf!
Den Unterschied mit Revatio merke ich deutlich! Aber da die Apotheke nun Adcirca bekommen kann, werde ich bald umsteigen (erst noch das Revatio aufbrauchen). Hatte erst gehofft, dass ich mit 4x Revatio auskommen würde, aber meine Werte sind heute nicht besser gewesen. Ich habe mich eigentlich relativ gut gefühlt, aber irgendwie sprechen die Werte etwas anderes... :(
Vielen Dank noch für den Link!!! Leider habe ich nix auf der positiven Seite.
- WHO-Klasse I oder II (III)
- Echokardiogr.: Tei-Index <0,88; TAPSE >1,8cm (1,49)
- 6-Min.-Gehstrecke >380m (378)
- BNP < 180pg/dl bzw. NT-proBNP <1400pg/dl (4048)
- PaCO2 > 32mmHg (Partialdru. CO2 in Arterie) (24,9)
Über den Druck im rechten Vorhof, dem Tei-Index, die maximale Sauerstoffaufnahme, dem BNP und dem Troponin habe ich nix in meinen Arztberichten gefunden. Leider war Herr Hoeper heute nicht dort und somit konnte ich dies auch nicht erfragen. Wie erhält man diese Werte denn?:confused:
Der NT-proBNP wurde gemessen, als ich frisch im Krankenhaus eingeliefert wurde und noch keine Medis bekommen habe!
Ich habe heute in der Tx-Sprechstunde ordentlich Blut lassen müssen und gleich nachgefragt, ob der NT-proBNP mit gemessen werden kann. Dies wollten sie für mich erledigen - nun bin ich natürlich schon ganz gespannt...!
Liebe Grüße
Schutzengel
Hallo Schutzengel,
ich bin auch mal auf deinen neuen NT-proBNP gespannt und drücke dir ganz fest die Daumen, dass er besser liegt.
Wie war es in der Tx-Sprechstunde? Bist du bereits gelistet oder ist das angedacht?
Es ist sicher nicht verkehrt, die ganzen Untersuchungen dafür schonmal abzuarbeiten.
Absagen oder auf eine Warteposition gehen, kann man ja jederzeit.
Allerdings ist sicher auch therapeutisch noch einiges machbar.
Wurde dir auch eine Dauerinfusion angeboten?
Ich bin auf deine Erfahrungen mit Adcirca gespannt.
Alles Gute
Ralf
Schutzengel
09.02.2010, 16:20
Den NT-proBNP Wert werde ich nächste Woche mal erfragen. (Sollte mich in 14 Tagen melden und dann wollte sie mir die Werte faxen.)
Wie es bei der Tx-Sprechstunde war, hast Du ja bestimmt unter Tx-Sprechstunde (Hannover) schon gelesen. Bis jetzt ist die Listung angedacht. Es muss noch geschaut werden, ob ich eine neue Lunge oder auch noch ein neues Herz benötige. Dies wird am 1.4. im Herz-Echo festgestellt. Die ganzen Untersuchungen sammle ich jetzt bei den Ärzten vor Ort zusammen.
Ich finde auch, dass man therapeutisch doch noch viel mehr machen könnte.:rolleyes: Leider war Herr Hoeper am 2.2. nicht da und diese ganzen Fragen konnten mir nicht beantwortet werden. Ich liege doch eigentlich erst bei der Standard Erst-Medikamentation, oder?:confused: OK, das Adcirca ist neu. Wenn ich damit anfange, werde ich berichten!
Eine Dauerinfusion wurde mir nicht angeboten.:( Was ist das denn?
Liebe Grüße
Schutzengel
Hast Du denn nicht regelmäßig ein Herzecho,das jetzt erst geschaut wird ob Du ein neues brauchst?
Mein Doc sagt es kann lange dauern,bis das Herz auf die Behandlung anspricht(meine nicht den Durchfluss oder so) Es muß sich ja wieder zurückbilden,das kann manchmal zwei bis 3 Jahre dauern.Er sagt manchmal denkt man, es geht nicht mhr,und auf einmal geht es ganz fix,und das Her sieht wiede viel besser aus.
Schreibe Dir noch ne PN.
Kokesi
Schutzengel
09.02.2010, 21:04
Doch ich habe regelmäßig (alle 2 Monate) bei meinem Kardiologen vor Ort ein Herz-Echo. Das hat Hannover nicht interessiert. Die meinten Ihr Herz-Echo wäre genauer und so könnten sich die Ärzte dass dann "Live" ansehen...
Naja Herz-Echo tut ja zum Glück nicht weh und dann kommt es auf eins mehr oder weniger ja auch nicht an.:rolleyes:
Du hast mir jetzt ja wieder eine kleine Portion Mut gemacht!:) Das die Rückbildung auch 2-3 Jahre dauern kann, baut mich echt auf! Ich habe hier schon so oft gelesen, dass die Werte nach 3 Monate Medikamenteneinnahme deutlich besser wurden. Bei mir hat sich nach fast 5 monatiger Therapie nämlich noch gar nichts getan...:( Aber dann habe ich jetzt mal wieder Hoffnung!
Liebe Grüße
Schutzengel
ich geh gar nicht zum "normalen" Kardiologen,bin regelmäßig im Herzzentrum in der Tx-Ambulanz.Mein Doc sagt,die meisten sind gar nicht in der Lage,das Echo richtig zu lesen,er hat auch ein spezielles Gerät aus den USA.Er ist in der Lage den Druck fast genauso gut ,wie mit Katheder zu bestimmen.
Du mußt bedenken,Dein Herz hat auch lange Zeit alle weggesteckt,bevor es zu Symptomen kam,jetzt braucht es auch wieder lange um wieder das
"Alte" zu werden.
Zu Anfang hab ich auch gedacht,paar Medis rein und hüpf ist alles wieder toll.Ist bei mir auch nicht so.Mußte auch erst damit fertig werden,das man ne lahme Tasche ist,freu mich aber an jedem Tag wo es mal besser ist,und geniesse diesen dann.
Also Kopf hoch und durch.
Soll ich Dir mal sagen ,was mein erster blöder Gedanke nach der Diagnose war.So ein Mist,jetzt kriegst du Blutverdünner,jetzt kannst Du nicht mehr zum Tätowierer.Als ob das eigentlich wichtig wäre,wenn es ums leben geht.
Und was soll ich Dir sagen,habe zwischenzeitlich meine Haut mit 4 weiteren Tattoos verschönert.
Verstehst Du was ich sagen will?
Liebe Grüße Kokesi :)
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