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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nebenwirkungen bei der Behandlung von pH



peng
12.01.2005, 12:37
Hallo,
wie man unschwer erkennen kann (der 2. Beitrag in 2 Tagen) , habe ich derzeit einige Probleme im Umgang mit meiner Krankheit (CTEPH). :cry:

Deshalb heute meine Frage an alle Betroffenen:
Zur Behandlung nehme ich derzeit täglich u.a. Viagra und Marcumar ein. Seit einiger Zeit nun habe ich mehrfach am Tag und in der Nacht (auch im Schlaf) starkes Nasenbluten. Einen wie auch immer gearteten Anlass dazu braucht es nicht - es fängt einfach so an. Mein Arzt meint, dass läge an der Kombination der beiden Medikamente - eine Abhilfe wäre eigentlich nicht möglich. (Erhöhten Blutdruck habe ich nicht!)

Kennt jemand dieses Problem? :? Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es? :? Für jeden Hinweis bin ich dankbar. :!:

Gruß Peter.

CH-Bruno
13.01.2005, 19:28
Hallo Peter,
Das mit dem Nasenbluten habe ich schon von anderen Patienten gehört. Wenn die Luft zu trocken ist wird scheinbar dieses Nasebluten begünstigt. Versuche es einmal mit einem Luftbefeuchter ev. kann er dir Linderung oder sogar Abhilfe bringen.

peng
14.01.2005, 08:44
Hallo Bruno,
danke für den Tipp. Da könnte was dran sein, da wir seit einiger Zeit mit einem Kaminofen zusätzlich heizen, haben wir ziemlich trockene Luft in der Wohnung.
Sicherheitshalber gehe ich aber heute mal zum HNO-Arzt. Vom Ergebnis werde ich hier berichten.

Gruss Peter

peng
18.01.2005, 13:03
Hallo,
lt. HNO-Arztes liegt das starke Nasenbluten an den ausgetrockneten Schleimhäuten. Auch der Rachenraum ist sehr trocken, was zu einem entzündeten Hals führte.
Als Ursache sind die Nebenwirkungen eines Diuretikums zu sehen, dass ich zusätzlich zur Entwässerung und damit zur Gefässerweiterung einnehmen sollte.
Darüber werde ich mich dann beim nächsten Termin mal mit meinem PH-Arzt unterhalten.

Gruss Peter

Ralf
30.01.2005, 21:26
Hallo Peter,

das Problem mit dem Nasenbluten hatte und habe ich auch.
Es war lange sehr schlimm, insbesondere im Winter, wg. der trockenen Luft bei gleichzeitig erhöhtem Luftumsatz wegen der Versrogungslage.

Mir hat ein Luftbefeuchter da sehr geholfen. Ich habe ein Gerät von Venta, welches die Luft an befeuchteten Platten vorbeibläst.

Für ein kleineres Zimmer bis ca. 12m² reicht ganz knapp ein kleines Gerät, welches ca. 100 EUR kostet. Das muss dann aber bestimmt 6-10h laufen (tagsüber). Wir haben außerdem noch das größe Gerät, welches ganz locker die Luftfeuchte in 2-3h auf ca. 50% bringt. Das lasse ich am frühen Abend mal laufen, dann ist die Luft nachts genau richtig. Auch ein Teil des Staubs wird damit aus der Luft geholt.

Du solltest die Feuchte mit einem Hygrometer kontrollieren, mehr als ca. 55% werden schnell unangenehm und können dann auch zu Feuchteschäden führen. Ggf. kannst Du auch mit einem Vorschaltgerät (Hygrostat( z.B. von Conrads, ELV Versand o.ä.) die Abschaltung automatisch machen.

Mir hat das SEHR geholfen. Die Befeuchtung ist in der Regel nur im Winter nötig, wenn die Feuchte unter 40% sinkt. Sie kann bei kaltem Hochdruckwetter locker auf unter 20% sinken.

Ein weiterer Faktor war bei mir das Federbett, wg. Allergie. Da fahre ich mit waschbaren synthetischem Kopfkissen viel besser. Auch die Bettwäsche wechsle ich wg. der Allergie (Hausstaubmilben) nun mind. doppelt so oft.

Beim Marcumar kommt es natürlich auf eine genaue Einstellung an. Das bekommst Du mit der Zeit immer besser hin. Du kannst den INR mit einem sog. Coagu Chek S INR Tester selbst messen, falls Du es noch nicht machst, und dann auch selbst die genaue Dosierung übernehmen.

Wenn Du den Kopfteil etwas höher stellst, ist es oft auch vorteilhaft fürs Nasenbluten.

Viel Glück,

Ralf
pph Diagnose in 1996

PS: Bei weiteren Fragen oder Kommunikationsbedarf kannst Du mich gern auch anmailen unter Ralf@silbergold.de

peng
16.02.2005, 13:10
Hallo,
vielen Dank für die Hinweise.

Allerdings war die Ursache zumindest bei mir eine andere. Man kann das vielleicht unter dem Titel "Die Mischung machts" zusammenfassen:

1. Diuretikum (zur Entwässerung)
2. Marcumar
3. Antidepressivum
= Nasenbluten

Massnahme: ich habe das Antidepressivum abgesetzt, das Entwässerungsmittel halbiert und die betroffenen Gefässe in der Nase vom HNO-Arzt veröden lassen.

Ergebnis: alles paletti.

Viele Grüße
Peter

Fleurie
05.04.2006, 12:37
:roll: Hallo, liebe Leser des Forums,

hier die Frage einer PC-Legasthenikerin:

kann mir jemand sagen, warum hier so'n Mist wie "kaminofen, snowboard, hygrostat.." usw. erscheint????

Könnte das uns bei unserer Krankheitsbewältigung vielleicht irgendwie helfen??? :x

Sehr fragende, auf jeden Fall aber auch sehr freundliche Grüsse schickt euch allen:

Fleurie