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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auswirkungen der pH auf die Partnerschaft



peng
11.01.2005, 13:08
Hallo alle,
:oops: eigentlich ist mir ja etwas peinlich...... aber vielleicht versteht ja jemand meine Probleme und kann mir helfen.

Das pH (negative) Auswirkungen auf die Partnerschaft und nicht zuletzt auf die Sexualität in einer Beziehung hat ist wahrscheinlich nicht nur mir aufgefallen.
Deshalb meine Frage: Kann mir jemand Hinweise auf diesbezügliche Literatur, Aufsätze, etc. geben oder einfach eigene Erkenntnisse zum Umgang mit diesem Problem weitergeben?

Vielen Dank vorab.
Peter

CH-Bruno
13.01.2005, 19:38
Hallo Peter,
ich glaube dass dieses Problem stark verbreitet ist. Speziell bei Lungenpatienten ist dies zu beobachten. Es gibt natürlich verschiedene Gründe die zu Problemen führen können. Zum einen kann ein Problem von den eingesetzten Medikamenten hervorgerufen werden oder durch die dauernde Sauerstoff-Unterversorgung des Körpers. Ev. hat auch der Partner oder Partnerin gewisse Ängste und möchte den Partner nicht überanstrengen. Solche Probleme kann man über eine gewisse Zeit verkraften aber zu lange sollte man nicht zuwarten wenn es für einen oder sogar beide ein wirkliches Problem darstellt. Offen über das Thema sprechen ist immer noch das beste und sollte das Problem wo anders liegen sollte man sich nicht genieren und seinen Arzt dazu befragen. Oft ist das Problem gar nicht so gross und kann ev. mit einer Mediumstellung oder nur scho mit einem klärenden Gespräch beseitigt werden.

Ich hoffe für dich / euch und auch alle anderen die mit diesem Problem konfrontiert werden, dass ihr offen damit umgehen könnt. Ich wünschte mir mehr solcher Fragen und auch Diskussionen zu diesen leider immer noch "tabu-Themen". (warum auch?)

17.01.2005, 15:17
Hallo Bruno,
vielen Dank für die Ausführungen.
Aber - vielleicht habe ich mich ja auch klar genug ausgedrückt - zumindest mein Problem, ist nicht das "nicht können". Zumal ich ja Viagra nehme.
Das Problem ist meine nicht mehr vorhandene Leistungsfähigkeit. Im Klartext: Ich habe nicht die Kondition für einen "normalen" Geschlechtsakt und es fällt mir schwer, immer meiner Frau den aktiven Part zu überlassen. Ausserdem macht es auf Sicht auch gar keinen Spass mehr.

Was glaubst du, kann man machen? Wie gehen andere "Leidensgenossen" mit diesem Problem um?? Ich bin doch sicherlich kein Einzelfall, oder?

Viele Grüsse
Peter

peng
17.01.2005, 15:20
:? Hab vergessen mich einzuloggen. Der Beitrag unter "Gast" zu dem Thema ist natürlich von mir.

Gruss Peter

CH-Bruno
17.01.2005, 18:15
Hallo Peter,
Ich meinete beides angesprochen zu haben.
Da bei dir das einte ausgeschlossen werden kann bleibt also noch das Problem der eigenen Leistungsfähigkeit. Diese kann eben durch einige Medikamente und die Sauerstoffunterversorgung hervorgerufen werden. Wenn die Herzschwäche durch die PH schon vortgeschritten ist, wird deine Leistung vom System automatisch runtergeregelt "Schutzfunktion". Ich persönlich würde dies einmal mit dem PH-Facharzt bei einer nächsten Kontrolle besprechen. Sollte sich mit den Medis oder Sauerstoff nichts machen lassen, bleibt dir nichts anderes übrig als deine aktive Rolle deiner Frau zu überlassen und dich aufs geniessen einzustellen. Gerade in einer solchen Situation ist es wichtig sich nicht als "jetzt bin ich kein Mann mehr" zu sehen.

Ralf
30.01.2005, 21:32
Hallo Peter,

da Du schreibst, dass Du CTEPH hast, und gern leistungsfähiger sein möchtest, böte sich ggf. auch eine Op Thrombentectomie ab?

Mehr Infos und einen Erfahrungsbericht findest Du z.B. auch Brunos (CH) Website unter http://www.lungenhochdruck.ch .
Diese OP kann eine echte Heilung ermöglichen, ohne die bei der Transplantation dauerhaft erforderlichen Medikamente und Abastoßungsrisiken.

Diese OP wird in D von Dr. Schäfer Homburg Saar angeboten, sofern die Voraussetzungen, also eine Operabilität, gegeben sind.

Diese OP käme dann natürlich auch deinem ursprünglichen Thema entgegen. Obs dann noch Viagra in rauhen Mengen gibt....???

Viele Grüße

Ralf
pph Diagnose in 1996

peng
16.02.2005, 13:01
Hallo Ralf,
den Hinweis auf die Möglichkeit einer Thrombentectomie habe ich auch schon auf anderer Seite bekommen. Anfang März habe ich deshalb einen Termin mit meinem pH-Arzt. Mal sehen, was der meint.

Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.

Viele Grüße
Peter