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Presseinformation vom 17.03.2005

Bundesweit einzigartiger Patientenratgeber leistet Hilfestellung

Patienten aufklären, Lebenshilfe leisten und vor allem Mut zusprechen, möchte der bundesweit erste Patientenratgeber für Menschen mit Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie – PH). Das rund 200-seitige Buch gibt sowohl Patienten wie auch nicht spezialisierten Medizinern Einblicke in das Krankheitsbild. Beschrieben werden Symptome, Diagnostik und Therapie des lebensbedrohlichen Lungenhochdrucks. Darüber hinaus gibt der Ratgeber zahlreiche Tipps, wie das tägliche Leben mit Lungenhochdruck auf möglichst hohem Niveau gestaltet werden kann. Der „Patientenratgeber – Leben mit Lungenhochdruck“, wurde am 17. März 2005 im Rahmen des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Autor ist Bruno Kopp, Gründer des Selbsthilfevereins pulmonale hypertonie e.v. und seit mehr als 30 Jahren PH-Patient. Bei der wissenschaftlichen Betreuung des Patientenratgeber haben international anerkannte PH-Spezialisten wie OÄ Dr. Heinrike Wilkens, Universitätskliniken des Saarlandes, PD Dr. Ekkehard Grünig, Universitätsklinik Heidelberg, Prof. Dr. Horst Olschewski, Universitätsklinik Graz und Prof. Dr. Dietmar Schranz, Universitätsklinik Gießen mitgewirkt.

„Als ich 1973 die Diagnose pulmonale Hypertonie erhielt, fühlte ich mich ziemlich alleine gelassen. Der Patientenratgeber soll Mitpatienten helfen, ihr Leben zu bewältigen. Ich habe darin die Krankheitsgeschichte meiner Familie und meine mehr als 8-jährige Erfahrung als Vorsitzender des pulmonale hypertonie e.v. eingebracht“, schildert Kopp seine Arbeit am Patientenratgeber. Neben den medizinischen Ausführungen zur Symptomatik, Diagnose und Therapie, bietet der Patientenratgeber eine Fülle an alltagspraktischen Tipps. So erfährt der Leser wie er durch Atemtherapie, gezielte Bewegungsübungen oder Autogenes Training sein Wohlbefinden verbessern kann. Fragen zum Reisen mit Lungenhochdruck, zum Schwerbehindertenausweis oder zu Leistungen aus der Pflegeversicherung werden ebenso behandelt wie die Themen Partnerschaft und Familienplanung. In persönlichen Berichten schildern Betroffene, die mit unterschiedlichen Therapien behandelt werden, ihre Erfahrungen mit der Krankheit. Ein umfangreiches Adressverzeichnis von PH-spezialisierten Kliniken, Rehabilitationskliniken und anderen Selbsthilfegruppen im In- und Ausland runden das Spektrum ab.

Wenn die Lungengefäße zuwuchern

Beim Lungenhochdruck sind Lunge und Herz betroffen. Der Patient weist Symptome wie extreme Kurzatmigkeit und frühzeitige Erschöpfung bei Belastung auf. Die Lungengefäße versagen nach und nach ihren Dienst, weil das Gleichgewicht der chemischen Botenstoffe, die für die Erweitung und Verengung der Lungengefäße verantwortlich sind, aus den Fugen gerät. Gleichzeitig beginnen die Zellen, die die Innenwand der Lungengefäße auskleiden, unkontrolliert zu wuchern. Der Gefäßhohlraum, durch den Blut und damit lebensnotwendiger Sauerstoff transportiert wird, wächst langsam zu. Das rechte Herz, das im Körper sauerstoffarmes Blut durch die Lungengefäße pumpt, muss mit zunehmender Verengung der Lungengefäße Schwerstarbeit leisten. Folge ist eine Vergrößerung des rechten Herzens. Nur durch eine medikamentöse Behandlung des Lungenhochdrucks kann einem vorzeitigen Rechtsherzversagen vorgebeugt werden.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Bundesgeschäftsstelle
pulmonale hypertonie e.v.
Bruno Kopp, 1. Vorsitzender
Wormser Str. 20
76287 Rheinstetten
Tel.: 0 72 42 / 95 26 66
Fax: 0 72 42 / 95 26 67

Kontaktbüro:
Dagmar Schneider, PR-Referentin
Unterreut 6
76133 Karlsruhe
Tel.: 07 21 / 35 28- 3 81
Fax: 07 21 / 35 28- 8 80
E-Mail: info@phev.de

 
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