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Illustriertes Logo Pulmonale Hypertonie e.V.
 

Aktuelles im Überblick

Einen Sonderpreis verbunden mit einem Preisgeld von 4.000 Euro erhielt das Projekt:

Rehabilitation bei Patienten mit Lungenhochdruck
– ein neues, interdisziplinäres Verfahren

(Ansprechpartner: Karl-Heinz Markmann, Rehabilitationsklinik Königstuhl, Kohlhof 8, 69117 Heidelberg, Tel.: 06221/907-700)

Das Projekt wurde von der Rehabilitationsklinik Königstuhl gemeinsam mit der Thoraxklinik Heidelberg, dem Selbsthilfeverein ph e.v. und den Lungenhochdruckzentren Deutschlands durchgeführt. Es handelt sich um einen innovativen Rehabilitationsansatz für Menschen mit Lungenhochdruck. An der seltenen Form des Lungenhochdrucks, der pulmonal-ateriellen Hypertonie, leiden in Deutschland bis zu 4.000 Menschen. Nimmt man die anderen Formen des schweren Lungenhochdrucks hinzu, sind allein in Baden-Württemberg über 20.000 Menschen betroffen. Beim chronischen Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) sind ein fortschreitender Anstieg des Lungengefäßwiderstands, eine nachfolgende Rechtsmuskelherzschwäche und eine eingeschränkte Lebenserwartung charakteristisch. Die Krankheit ist nicht heilbar.

Abweichend von der bisher herrschenden medizinischen Meinung (Therapieleitlinien) werden bei den Rehabilitanden nicht alle physischen Anstrengungen vermieden, sondern sie werden zur vorsichtigen und kontrollierten körperlichen Aktivität veranlasst. Das Projekt wird wissenschaftlich evaluiert und flankiert durch zusätzliche pflegerische und ärztliche Maßnahmen. Die Ergebnisse des Projekts sind vielversprechend. Im Vergleich zur konventionellen Rehabilitation konnten die Sauerstoffaufnahme, die Funktion des rechten Herzens, die Lebenserwartung, die körperliche Belastbarkeit und die Symptome der Patienten signifikant verbessert und so eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes verlangsamt werden. Beispielsweise vervierfachte sich die Zwei-Jahres-Überlebensrate im Vergleich zur Kontrollgruppe die lediglich die PH-spezifische Medikation erhalten hatte. Zudem können die Patientinnen und Patienten oft noch einen Beruf - zumindest in Teilzeit - ausüben. Im Vergleich zu den Kosten der für diese Patienten zugelassenen medikamentösen Therapie in Höhe von 40.000 Euro – 500.000 Euro pro Jahr sind die Kosten des speziellen Rehabilitationsprogramms mit ca. 5.000 Euro vergleichsweise gering.


Eine Information von http://www.gesundheitsforum-bw.de/

 
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